Marketing-Information

Marktbericht

Die US Aktienmärkte erlebten in den ersten zwei Monaten 2025 ein Auf und Ab. Auf einen starken Jahresstart im Januar folgte ein von Unsicherheit geprägter Februar, in dem diverse Einflussfaktoren zu Schwankungen führten. 

In den USA sorgte Donald Trump für neue Unsicherheiten an den Börsen. Trump erneuerte seine Drohungen, hohe Zölle einzuführen – so kündigte er Ende Februar an, 25 % Zölle auf Importe aus Europa zu erheben​. Bereits zuvor hatte er auch Strafzölle gegen Kanada, Mexiko und China ins Spiel gebracht, die zu Verwerfungen an den Kapitalmärkten führten und bei Anlegern Erinnerungen an den Handelskrieg weckten. Diese handelspolitischen Spannungen belasteten insbesondere exportorientierte Branchen und Technologiewerte zum Monatsende. Gleichzeitig gab es Entwicklungen im Ukraine-Konflikt, die die Märkte beschäftigten. Trump initiierte Gespräche mit Russlands Präsident Putin und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj über eine mögliche Beendigung des Krieges​. Die Aussicht auf einen Friedensschluss drückte zeitweise die Ölpreise und ließ US-Rohöl auf den tiefsten Stand des Jahres fallen. Dies förderte unter anderem die Stimmung an den europäischen Börsen. 

Das makroökonomische Umfeld war von gemischten Signalen geprägt. Die Inflation blieb in vielen Ländern über den Zentralbankzielen, zeigte aber unterschiedliche Tendenzen: In den USA zog die Inflation zu Jahresbeginn wieder an. Im Januar 2025 wurde mit dem höchsten monatlichen Verbraucherpreisanstieg seit 17 Monaten ein neuer Inflationsimpuls verzeichnet, wodurch die Jahresinflationsrate auf etwa 3 % anstieg. In der Eurozone hingegen setzte sich der desinflationäre Trend fort, die Teuerungsrate bewegte sich nach einem Anstieg im Dezember weiter in Richtung 2 %​, was nahe am Ziel der EZB liegt. Die Arbeitsmärkte zeigten sich weiterhin robust. In den USA blieb die Arbeitslosenquote auf einem historisch niedrigen Niveau, lediglich ein Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 242.000 im Februar deutete auf eine minimale Abschwächung hin​. Die Wirtschaftsleistung entwickelte sich moderat positiv. Für das 4. Quartal 2024 wurde ein annualisiertes BIP-Wachstum von etwa 2,3 % berichtet​, was auf eine solide US-Konjunktur hindeutet. In Europa fiel das Wachstum schwächer aus und näherte sich der Stagnation, dennoch überraschten einige Indikatoren positiv und nährten Hoffnungen auf eine leichte Belebung​. Gegenläufige Einflüsse bestimmten den Ausblick. Auf der einen Seite führten die nachlassende Inflation und nachgebende Lohnzuwächse zu einer Entspannung des Preisdrucks​. Auf der anderen Seite könnten steigende Energiepreise, Währungseffekte und mögliche neue Handelsbarrieren die Inflation wieder anheizen​. Entsprechend vorsichtig fielen die Konjunkturprognosen aus, da sowohl Entwarnung bei der Inflation als auch die Gefahr einer Abkühlung abgewogen wurden.

Aufgrund der weiterhin positiven wirtschaftlichen Stärke in den USA legte die Fed im Januar 2025 eine weitere Zinssenkungspause ein und ließ den Leitzins unverändert bei 4,25–4,50 %​. Die begleitende Kommunikation der Zentralbank betonte einen abwartenden, datenbasierten Ansatz. Fed-Chef Jerome Powell signalisierte, man habe keine Eile, die Geldpolitik weiter zu lockern, zumal die Risiken für Inflation und Beschäftigung als “ausgeglichen” betrachtet würden​. Die Notenbank stellte in Aussicht, dass künftige Zinsschritte behutsamer erfolgen dürften als im Vorjahr, da die Inflation zwar rückläufig, aber noch erhöht sei. Die Marktteilnehmer passten ihre Erwartungen entsprechend an. Nach dem überraschend starken Inflationsergebnis im Januar wurden die Aussichten auf weitere schnelle Zinssenkungen deutlich gedämpft. 

Die Berichtssaison zum vierten Quartal 2024 fiel insgesamt solide aus und unterstützte die Aktienmärkte. In den USA übertraf vor allem der Technologiesektor die Erwartungen: Apple NVIDIA und Microsoft aber auch andere Tech-Werte überraschten positiv. Insgesamt blieben die Kursentwicklungen jedoch verhalten. Auch in Europa trugen erfreuliche Unternehmensgewinne zu Kursanstiegen bei. Mehrere große Konzerne vermeldeten bessere Resultate als erwartet. Insbesondere der Finanzsektor konnte den europäischen Indizes zu Rekordhöhen verhelfen. 

Während die europäischen Indizes beflügelt in das Jahr starteten, blieb die Volatilität an der amerikanischen Börse im Verlauf der vergangenen zwei Monate erhöht. Im Februar stieg die Volatilität hier merklich an. Eine Kombination aus unerwartet hoher Inflation, geopolitischen Nachrichten und Trumps Handelspolitik ließ die Märkte unruhiger werden. Der VIX sprang mehrfach innerhalb der beiden Monate auf Werte über 20, da neue Zollankündigungen und Konjunktursorgen für Nervosität sorgten.

Seit Beginn des Jahres zeigten die US-Indizes Dow Jones (1,01 %), Nasdaq 100 (-0,61 %) und S&P 500 (1,24 %) nur eine verhältnismäßig schwache Performance. Während defensive Branchen und Value Titel insbesondere gut dastanden, wurden Technologie- und Zykliker-Titel stark ausverkauft. Im internationalen Vergleich verzeichnete der Euro Stoxx 50 einen Gewinn von 11,59 %, der DAX legte um 12,94 % zu. Der MSCI World hingegen gewann nur 2,18 %, insbesondere durch die hohe Gewichtung der US-Titel. Hervorzuheben ist hier insbesondere die Hongkong Börse. Diese konnte ins Jahr 2025, beflügelt durch KI Erwartungen, mit mehr als + 14 % starten.  

Seit Jahresbeginn erzielten in unserem Portfolio insbesondere die Aktien der Alibaba Group Holding Ltd. (54,25 %), Abbott Laboratories (22,35 %) und Deutsche Telekom AG (20,70 %) die besten Performanceergebnisse. Alibaba konnte durch sehr starke Quartalszahlen sowie Ankündigungen bezüglich KI und Datenzentren-Ausbau die Anleger für sich gewinnen. 

Die schwächsten Ergebnisse in unserem Portfolio erzielten einige unserer Top-Unternehmen aus dem letzten Jahr: PayPal Holdings Inc. (-16,91 %), NetApp Inc. (-13,84 %) und Eaton Corp. (-11,77 %) konnten mit ihren Quartalszahlen die Börsen nicht beeindrucken. Insbesondere Eaton und NetApp litten unter der Ankündigung von Deepseek und der damit verbundenen geminderten Notwendigkeit von Rechenleistung und teuren KI-Anwendungen.

Wir behalten weiterhin unseren Fokus auf Technologieaktien (17,96 %) und Gesundheitswerten (12,05 %). Unsere neutrale Aktienquote liegt bei 63,71 %, während wir 7,99 % Liquidität, 8,98 % Gold und 19,31 % Renten halten. Angesichts der nach wie vor bestehenden Marktrisiken halten wir an einer neutralen Position fest. Die nun stark gestiegene Volatilität bestätigt unsere Erwartungen zur Situation der US-Wirtschaft, der hohen Staatsverschuldung, dem politischen Umfeld und den Unsicherheiten in Bezug auf die weitere Zinsentwicklung, und wir halten es weiterhin für wahrscheinlich, dass die Volatilität auf einem höheren Niveau verbleiben wird. Aus diesem Grund halten wir unsere Aktienquote im unteren neutralen Bereich und investieren weiterhin gezielt in qualitativ hochwertige Unternehmen in Europa und den USA.

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Die Dokumente können ebenfalls kostenlos in deutscher Sprache bei der Einrichtung, Value Experts Vermögensverwaltungs AG, Landschaftstraße 2, 30159 Hannover bezogen werden.

Wertentwicklung unserer Vermögensverwaltung in der Variante Aktien Chance/unseres Fonds

Quelle: Eigene Darstellung; die Darstellung wird auf Basis der Daten durch vwd Portfolio Manager (wöchentliche Konsolidierung) erstellt.

Datenstand 28.02.2025.

Erläuterung: Der Darstellung der Wertentwicklung in der obigen Grafik liegt das Modellportfolio unserer Vermögensverwaltung in der Variante IVV Aktien Chance zugrunde, dass zum 1. Januar 2015 aufgelegt wurde. Aus Transparenzgründen wurde bereits bei der Berechnung und Darstellung der Wertentwicklung dieser Vermögensverwaltungsvariante die Verwaltungsvergütung des VERMÖGENSWERTE GLOBAL VV (Anteilsklasse R) in Höhe von 1,64% p.a. in Abzug gebracht sowie der max. mögliche Ausgabeaufschlag unterstellt, der bei Abschluss anfällt und vor allem im ersten Jahr ergebniswirksam wird. In der tabellarischen Darstellung des Zeitraums ist dieser Ausgabeaufschlag nicht berücksichtigt. Ab dem 14.07.2020 (Fondsauflage) bildet der Chart die Wertentwicklung des Fonds ab. Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die Darstellung zeigt bis zum 14.07.2020 die vergangene Performance der Vermögensverwaltung IVV Aktien Chance und nicht die Performance des Investmentfonds VERMÖGENSWERTE GLOBAL VV.

Grundsätzlich gilt, dass vergangenheitsbezogene Daten kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung sind. Es kann keine Zusicherung gemacht werden, dass die Ziele der Anlagepolitik erreicht werden. Die Wertentwicklung der Vermögensverwaltungsmandate kann schwanken und weder garantiert noch gewährleistet werden.

Wertentwicklung unserer Vermögensverwaltung in der Variante IVV Aktien Chance/unseres Fonds für den Zeitraum 01.01.2016 bis 28.02.2025

Quelle: vwd Portfolio Manager; die Grafik wird auf Basis der Daten durch vwd Portfolio Manager (wöchentliche Konsolidierung) erstellt.

Datenstand 28.02.2025.

Erläuterung: Der Darstellung der Wertentwicklung bis zum 14.07.2020 (Fondsauflage) liegt das Modellportfolio unserer Vermögensverwaltung in der Variante IVV Aktien Chance zugrunde, das zum 1. Januar 2015 aufgelegt wurde. Aus Transparenzgründen wurde bereits bei der Berechnung und Darstellung der Wertentwicklung dieser Vermögensverwaltungsvariante die Verwaltungsvergütung des VERMÖGENSWERTE GLOBAL VV (Anteilsklasse R) in Höhe von 1,64% p.a. in Abzug gebracht. Ab dem 14.07.2020 (Fondsauflage) bildet der Chart die Wertentwicklung des Fonds ab. Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die Darstellung bis zum 14.07.2020 zeigt die vergangene Performance der Vermögensverwaltung IVV Aktien Chance und nicht die Performance des Investmentfonds VERMÖGENSWERTE GLOBAL VV

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Bruttowertentwicklung nach BVI Methode lässt die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kosten (Ausgabe- und Rücknahmeaufschlag) und während der Halte dauer anfallenden Gebühren (z.B. Transaktionskosten) unberücksichtigt. Wenn ein Anleger für 1.000,– € Anteile erwerben möchte, muss er bei einem Ausgabeaufschlag von 5 % 1.050,– € dafür aufwenden. Es können für den Anleger Depotkosten und weitere Kosten (z. B. Depot- oder Verwahrkosten) entstehen, welche die Wertentwicklung mindern. Es ist zu beachten, dass der Wert der erworbenen Anteile, aufgrund von Schwankungen der Investments im Fonds sowie der Notierung der Wertpapiere, schwanken kann.

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